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Fortbildung

19.03.2026

Universität trifft Praxis: KomPo7 im Seminar zur inklusiven Berufsorientierung

Justus-Liebig-Universität Gießen & Don-Bosco-Schule Seligenstadt

Im Wintersemester 2025/2026 fand an der Justus-Liebig-Universität Gießen im Studiengang Lehramt – Förderschule das Blockseminar „Inklusive Berufsorientierung – aus der Praxis für die Praxis“ statt.

Geleitet wurde es von David Herr, Lehrkraft an der Don-Bosco-Schule Seligenstadt (DBS). Die Schule setzt seit vielen Jahren die Kompetenzfeststellung KomPo7 zur Beruflichen Orientierung um.

Professionell begleiten im Übergang Schule–Beruf

Das Seminar richtete sich an angehende Förderschullehrkräfte. Ziel war es, die Studierenden gezielt auf ihre zukünftige Rolle in der Beratung und Begleitung von Schülerinnen und Schülern im Übergang von der Schule in den Beruf vorzubereiten.

Im Fokus des Seminars standen:

Lernen durch Perspektivwechsel und Praxisnähe

Die Studierenden arbeiteten handlungsorientiert: Sie erprobten KomPo7-Übungen, übernahmen wechselnde Rollen (Lehrkraft, Schüler/-in, Elternteil) und simulierten Beobachtungskonferenzen sowie Feedbackgespräche. Dadurch konnten sie Beobachtung, Auswertung und Beratung praxisnah trainieren und ihre professionelle Haltung weiterentwickeln.

Neue Impulse für KomPo7

Als Leistungsnachweis entwickelten die Studierenden eigene KomPo7-Übungen, die es in dieser Ausgestaltung bislang noch nicht gibt. Diese wurden im Seminar praktisch erprobt und gemeinsam reflektiert. Zwei der neu entwickelten Übungen, darunter die Waagenkonstruktion und der Papier-Paraglider, stellen wir im Anschluss an diesen Beitrag als Download optional für Schulen zur Verfügung.

Fazit

Das Seminar zeigt eindrucksvoll, wie universitäre Ausbildung und schulische Praxis wirkungsvoll verbunden werden können – im Sinne einer professionellen, stärkenorientierten und inklusiven Berufsorientierung mit KomPo7.

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